Referenz:
Grobkonzept Regenwasser zum B-Plan 2-64 für das Bundesministerium BMZ

Lageplan (Planunterlage: städtebaulicher Entwurf, HENN GmbH und WES LandschaftsArchitektur)

Standort 
Anhalter Str. 20, Stresemannstr. 90, 92, 94
10963 Berlin

Auftraggeber
Land Berlin, vertreten durch:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Abteilung II – Innere Stadt und Hauptstadtangelegenheiten – Referat II A
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
https://www.berlin.de/sen/stadt/

Bauherr
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)

Nutzer
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Projektsteuerung
PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH

städtebaulicher Entwurf
HENN GmbH mit WES LandschaftsArchitektur

Architektur Realisierungswettbewerb
ROBERTNEUN™ Architekten GmbH mit AFF Architekten GmbH und Atelier Loidl GmbH

Aufgabenstellung
Erstellung eines Grobkonzepts Regenwasser

Leistungen
Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens 2-64 für die Erweiterung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde ein Grobkonzept zur Regenwasserbewirtschaftung mit 3 Varianten erstellt. Für die Regenwasserbewirtschaftung wurde ein abflussloses Konzept aus Verdunstung, Nutzung und Versickerung des Regenwassers geplant. Das Grobkonzept besteht aus folgenden Leistungsteilen:

  • Grundlagenermittlung
  • Grobkonzept Regenwasser
  • Fachliche Begleitung des Bebauungsplanverfahrens
  • Abstimmungstermine und Dokumentation
  • Fachliche Begleitung im Rahmen der Überarbeitung des Bebauungsplans
  • Beratung beim Realisierungswettbewerb (Sachverständigentätigkeit)


Projektzeitraum
Planung: April 2024 - Dezember 2025

Grundstücksfläche
2,6 ha

Volumen, Flächen
Zisternenvolumen: 150 m³ - 410 m³
Rigolenvolumen: 256 m³ - 425 m³
Muldenfläche: 800 m²

Besonderheiten

  • Speicherung des Regenwassers in einer Zisterne zur Nutzung in den Gebäuden und zur Grünflächenbewässerung
  • Versickerung über (gedichtete) Mulden und Rigolen
  • Integration der Bestandsgebäude "Deutschlandhaus" und "Europahaus" in das Konzept
  • Berücksichtigung der dauerhaften Grundwasserhaltung im Bestand
  • Aufteilung in 2 Bauabschnitte, die sowohl eigenständig als auch gemeinsam funktionieren
  • keine Einleitung in die öffentliche Regenwasserkanalisation
  • optionale Retention auf den Dachflächen